Supervision wird in vielen Arbeitsfeldern genutzt. Die folgende Seite gibt einen Überblick darüber, wofür Supervision sinnvoll ist, welche Ziele sie verfolgt und welche Wirkung sie auf Arbeitsqualität, Gesundheit und Zusammenarbeit haben kann.
Supervision dient in erster Linie der Qualitätssicherung, der Erhaltung der Gesundheit von Mitarbeiter*innen und der Verbesserung der Zusammenarbeit im Team. Sie kann zur Mitarbeiter*innenzufriedenheit und damit zur Bindung von Mitarbeitenden beitragen.
Wenn Sie sich für eine konkrete Umsetzung in Ihrer Organisation interessieren, finden Sie hier weitere Informationen über meine Praxis für Supervision in Berlin.
Zufriedenheit von Mitarbeitenden erhöhen
Ein zentrales Ziel von Supervision ist es, Rahmenbedingungen zu reflektieren, die Motivation und Zugehörigkeit fördern. Dazu gehören unter anderem:
- Wertschätzung der Mitarbeitenden
- Eine kompetente, wertschätzende Führungskraft
- Partizipation und Mitbestimmung
- Faire Bezahlung
- Wertschätzende, transparente Kommunikation im Unternehmen
- Persönliche Entwicklungsmöglichkeiten wie Aufstiegschancen und Fortbildungen
- Ein kollegiales Arbeitsklima
- Eine sinnvolle Arbeit
Supervision bietet einen geschützten Raum, um über Belastungen, Konflikte und Unsicherheiten zu sprechen sowie gemeinsam Lösungsideen für Herausforderungen zu entwickeln. Gleichzeitig lenkt sie den Blick auf Erreichtes und Erfolge, um den Sinn der eigenen Arbeit spürbar zu machen. Dies kann zur Zufriedenheit der Mitarbeiter*innen beitragen.
Supervision als Baustein im betrieblichen Gesundheitsmanagement
Leitungen von Unternehmen stehen vielfältigen Aufgaben gegenüber. Neben der Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens rückt die Bindung guter Mitarbeiter*innen immer mehr in den Fokus der Chef*innentagen. „Was können wir tun, um unsere Mitarbeitenden zu halten?“ „Was können wir tun, damit unsere Mitarbeitenden gesund bleiben?“, sind nur einige der Fragen, mit denen sich Personaler*innen und Führungskräfte beschäftigen.
Supervision kann hier ein wirkungsvoller Baustein im betrieblichen Gesundheitsmanagement sein. Berufliche Prozesse werden unter der Moderation einer externen Supervisorin reflektiert. Ziel ist es, Qualitätssicherung und Arbeitszufriedenheit gleichermaßen im Blick zu behalten.
Ziel der Supervision ist es, Qualitätssicherung und Arbeitszufriedenheit der Mitarbeitenden gleichermaßen im Blick zu haben.
Ursprünglich in der Sozialarbeit fest etabliert, wird Supervision inzwischen auch in Wirtschaftsunternehmen, Bildungseinrichtungen und im Gesundheitswesen genutzt.
Wird Supervision als Teil des betrieblichen Gesundheitsmanagements eingesetzt, kommt es in regelmäßigen Abständen zu Beratungen zwischen Teams oder einzelnen Mitarbeiter:innen und der Supervisorin.
Im Zuge dieser Beratung können z.B. Überlastungen einzelner Mitarbeitenden rechtzeitig erkannt und ihnen entgegen gewirkt werden.
Die Supervision kann zwischen Kolleg:innen aus unterschiedlichen Bereichen stattfinden und so deren Kommunikation sicherstellen und ggf. helfen die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Teams zu verbessern.
Viele dieser Vorteile zeigen sich auch in der Online-Supervision, die ortsunabhängig durchgeführt werden kann.
Veränderungsprozesse einzelner Mitarbeiter:innen sowie bestimmter Arbeitsabläufe können supervisorisch begleitet, Rollen reflektiert und Aufgabenaufteilung im Team verhandelt werden.
Die berufliche Handlungskompetenz der Mitarbeitenden soll erhöht werden.
Ein Ziel ist es, die Wahlmöglichkeiten der Mitarbeiter:innen für ihr Handeln zu erhöhen oder auch bei einer großen Vielfalt an Optionen (der Qual der Wahl) zu unterstützen, die nächsten Schritte festzulegen.
Last but not least wird Supervision genutzt, um gemeinsam einen Blick auf Arbeitserfolge zu werfen und zu überlegen, wie man an diese anknüpfen kann. Oft trägt dies zur Stärkung des Wir-Gefühls im Team und des Zugehörigkeitsgefühls zum Betrieb bei.Klarheit, neue Handlungsimpulse und Entlastung durch Supervision
Klarheit, neue Handlungsimpulse und Entlastung
Supervision kann dazu beitragen, berufliche Situationen differenzierter zu betrachten, neue Perspektiven einzunehmen und konkrete nächste Schritte zu entwickeln. Viele erleben sie als entlastend, strukturierend und stärkend – sowohl auf individueller Ebene als auch im Team.